LED-Tagfahrlicht im Renault Master – geht das? Jup! (Teil 1)

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Kein neues Jahr ohne ein neues Projekt für den Alf! Gesagt, getan. Mein nächstes Projekt sind LED-Tagfahrlichter. Warum machst du dafür einen extra Beitrag? Ist das nicht Plug&Play? Nein 🙂

Wenn man damals ein Fahrzeug mit vorinstallierten Nebelscheinwerfern bestellt hat (wer macht das bitte bei einem Nutzfahrzeug!?) kann man die Leuchten relativ einfach nachrüsten. Die Nebelscheinwerfer-Halter sind direkt an der vorderen Stoßstange installiert – lediglich die Verkabelung muss für die LED-Tagfahrlichter neu gezogen werden. Diese Arbeit steht also in jedem Fall an, egal ob man ein Fahrzeug mit oder ohne installierten Nebelscheinwerfer hat.

Nun aber zurück zum Vorhaben: Ich habe mir fahrzeugspezifische LED-Tagfahrlichter bestellt, in meinem Fall die Version, die sich auf 50% dimmt, wenn die Abblendlichter eingeschaltet werden. Kostenpunkt ca. 56€ von Hansen-Styling.

Test der Leuchte am Konstanter mit 12 V gespeist.

Ich habe eine Stoßstange ohne vorinstallierte Nebelscheinwerfer und zudem gibt es die Halter leider nicht separat zu kaufen. Laut Aussage von Renault muss man eine “neue” Stoßstange einbauen, in der bereits Nebelscheinwerfer verbaut sind. Das ist natürlich sehr schön, aber da ich gerne die Dinge selbst mache, habe ich auch das Projekt angenommen und mich an die Konstruktion gemacht.

Das Ausgangsprodukt wird über meinen 3D Drucker gedruckt und anschließend schwarz lackiert. Als CAD-Programm benutze ich schon seit einigen Jahren Fusion360, weil das für den persönlichen Gebrauch genug Tiefe und Werkzeuge anbietet, um im 3D Druck Teile anfertigen zu können.

Hier seht ihr anhand von den Bildern meine ersten Evolutionsstufen bis hin zu finalen Bauteilen:

Evolutionsstufen von unten nach oben: Fehldruck => Prototyp 1 => Finaldruck
Außenblende für Nebelscheinwerfer final
Außenblende für Nebelscheinwerfer final
Prototypdruck – abgebrochen bei 30%
Prototypdruck – abgebrochen bei 30%

Als 3D Drucker kommt ein leicht modifizierter Creality Ender 3 V2 zum Einsatz. Die weiteren Details findet ihr natürlich, wie immer, im folgenden Video.

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